Sportliche Aktivitäten sind ein essenzieller Bestandteil städtischen Lebens und ein integrales Element sozialer Interaktion. Sport ist kulturübergreifend, überbrückt soziale Grenzen und bringt Physis und Psyche in Balance. Im allgemeinen finden sportliche Aktivitäten, die von Laien ausgeübt werden, im Freien statt, in offenen Räumen oder in isolierten, geschlossenen Gebäuden, häufig in Verbindung mit Bildungsinstitutionen, temporär auch von Vereinen genutzt. Ihre Zugänglichkeit ist kontrolliert.
Warum sollten diese Aktivitäten, die zum täglichen Leben gehören, nicht sichtbarer sein? Warum wird die Energie, die Dynamik und der Enthusiasmus dieser Aktivitäten, nicht eine Hauptakteur*in im städtischen Ensemble des Gebauten?
Das räumliche Potential ist enorm, das Haus selbst kann zum energieerzeugenden Kraftwerk werden.
Wir suchen einen ästhetischen Ausdruck, ein organisatorisches System und eine aneignungsfähige Struktur, die originär und prototypisch eine gewählte Kombinatorik von urbanen Sportarten wie z.B. Tanzsälen, Spielfeldern, Kletter- und Schwimmhallen, Squash und Padel Courts, Fechträumen, Parcour–Anlagen und verwandten Nutzungen in einem verdichteten innerstädtischen Raumgefüge abbildet.