Am westlichen Rand der Wöhrder Wiese entsteht eine kleine Kunstakademie als Ort der Auseinandersetzung mit Malerei, Skulptur und Aktzeichnen. Das Grundstück ist auf zwei Seiten von Wegen und auf einer Seite von dichtem Gehölzbestand begrenzt. Von Nord nach Süd fällt das Grundstück um ca. 1,5 m ab. Der Ort ist sehr präsent und bietet reizvolle Blickbeziehungen in die Weite der Parklandschaft. Die herausgehobene Lage der Akademie als weithin sichtbares Einzelbauwerk verlangt nach einer angemessenen architektonischen Antwort.
In der Aufgabe sollen die zentralen Themen der Architektur – Lichtführung, Raumproportion, Oberfläche und Materialisierung, Übergang von Innen nach Außen ergründet und mit einem konstruktiven Schwerpunkt in Holzbau umgesetzt werden. Die Topografie des Grundstücks erfordert eine sorgfältige Setzung des Gebäudes.