Eine Annäherung an die Geschichte eines schwer belasteten Ortes in Form scharzer Seh-Stationen
Noch bis in die heutige Zeit wurde der Steinbruch des KZ Flossenbürg als Abbaugebiet betrieben. Spuren der Geschichte, die sich in die Granitlagen eingeschrieben hatten, wurden damit verwischt. Die Arbeit der Gedenkstätte soll künftig mit dem Besuch des Steinbruchs verbunden werden. Dazu werden im Gelände Positionen für eigens dafür entwickelte Blackboxes gesucht.
Aus diesen schwarzen, präzise geschnittenen Holzbauten werden gezielt Blicke auf die Granitwände gerichtet. Die romantische Szenerie der Felsen wird enttarnt. Sie geben ihre Geschichte preis: Große Tafeln fotografischer Aufnahmen aus der Zeit des Arbeitslagers und der Vernichtung können mit der natürlichen Sicht überlagert und verstanden werden.
Wo befinden wir uns? Was hat sich verändert? Wie gehen wir mit unserer Vergangenheit um?