Einweihung der Weiterentwicklung des Gedenkorts (NSU)Scharrerstraße, Nürnberg

Foto: Nicola Warncke
Thu 21.05.26
Veranstaltung

Datum

Donnerstag, 21. Mai 2026 16:00–17:00 Uhr

Ort

Scharrerstraße, Nürnberg
Bei Regen: LUISERaum für Jungendkultur

Ablauf

Begrüßung durch

Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm LUISE – Raum für Jungendkultur
Bürgerstiftung Nürnberg
VertreterInnen der Stadt Nürnberg

Projektvorstellung

Studierende der Fakultät Architektur und der Fakultät Sozialwissenschaften

Buchvorstellung

Xiaotian Li: Das Recht auf unsichtbare Städte

Kontakt & Rückmeldung

xiaotian.li@th-nuernberg.de
Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm Fakultät Architektur
Bahnhofstr. 90, 90402 Nürnberg www.th-nuernberg.de

Einladung zur Einweihung der Weiterentwicklung des Gedenkorts

in der Scharrerstraße, Nürnberg 21. Mai 2026

Ein Ort des Erinnerns im Alltag.

In der Scharrerstraße wurde der bestehende Gedenkort durch eine Sitzgruppe weiterentwickelt. Er befindet sich am Ort der Ermordung von İsmail Yaşar, der 2005 vom rechtsterroristi- schen Netzwerk NSU getötet wurde.

Das Projekt wurde im Rahmen des interdisziplinären Lehr- forschungsformats »wir.machen.Stadt« an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm entwickelt – in Zu- sammenarbeit mit der Fakultät Architektur und der Fakultät Sozialwissenschaften. »wir.machen.Stadt« wurde durch die Bürgerstiftung Nürnberg mitinitiiert und gefördert und wird unter dem Namen »wir.machen.Stadt/wir.machen.Nürnberg« weitergeführt. Die Umsetzung ist zusätzlich durch die Stadt Nürnberg im Rahmen des Förderprogramms »Möglichkeits- räume 2025« unterstützt worden.

Die Weiterentwicklung des Gedenkorts ist aus einem offenen Prozess hervorgegangen, an dem Studierende, Nutzerinnen, zivilgesellschaftliche Initiativen sowie Vertreterinnen der Stadtverwaltung beteiligt waren. Als Bottom-up-Projekt wur- de der Ort gemeinsam untersucht, verhandelt und gestaltet.

Ausgangspunkt dieses Prozesses war die Frage, wie Orte rechter Gewalt im Stadtraum sichtbar bleiben können – nicht nur durch klassische Denkmalformen, sondern auch im Alltag.

Die Sitzgruppe versteht sich als offenes Angebot: ein Ort zum Sitzen, Verweilen und Innehalten – und damit als Form von Erinnerung im Alltag. Sie lädt dazu ein, den Ort bewusst wahrzunehmen und die mit ihm verbundene Geschichte nicht zu vergessen.

Wir laden Sie herzlich ein, die Weiterentwicklung des Gedenk- orts gemeinsam mit uns einzuweihen.