Rudermuseum

Autor:innen
Maria Lempka, Darleen Pfeiff, Nathanael Rings
Semester
Sommersemester 23
Studiengang
Master
Modul
Projekt
Modulbestandteil
M4000 Projekt

Aufbauend auf der Erkenntnis über den Mangel an Museen mit dem Thema Rudern und Booten in der Umgebung sowie dem Bestreben, die Gegend durch zusätzliche Freizeitangebote zu beleben, haben wir eine gründliche Analyse der bereits vorhandenen Freizeitaktivitäten und Museen durchgeführt. Unsere Untersuchung zeigte einen Bedarf an einem speziellen Museum, das die reiche Geschichte des Rudersports und der Bootsrennen dokumentiert.

Ein zentraler Aspekt unseres Konzepts ist die Neubelebung der alten Regattastrecke, wobei der Fokus auf der Schaffung eines kreativen und abwechslungsreichen Freizeitangebots für Menschen jedes Alters liegt. Die Idee ist es, eine weitere Sportart in der Umgebung zu integrieren und gleichzeitig die Regattakultur durch ein Museum den Besuchern näher zu bringen.

Architektonisch gesehen beinhaltet unser Konzept eine Überarbeitung der Eingangssituation, um den Eingang präsenter zu gestalten. Ein gestalteter Vorplatz schafft eine einladende Atmosphäre, während der Einsatz von Glas die Transparenz und Offenheit des Geländes unterstreicht. Der untere Teil der Tribüne wird teilweise abgerissen, um Platz für Pflanztröge und Sitz- und Liegebereiche zu schaffen, wobei die besseren Plätze oberhalb der Tribüne erhalten bleiben. Die ehemaligen Pavillons werden abgerissen und eine neue Boulderhalle entstehen. Diese Halle übernimmt architektonische Aspekte des bestehenden VIP Bereichs sowie der Mensa. Fluchten werde aufgenommen sowie die Glasfassade und Gaubenpositionen um den ehemaligen 70er Jahre Charakter beizubehalten.

Im Abschnitt des ehemaligen VIP Bereiches wird das neue Rudermuseum seinen Platz finden. Ein Großteil der Außenwände bleibt bestehen, lediglich Innenwände müssen teilweise weichen. Ein charakteristisches Merkmal beider Nutzungen ist die Verbindung des Erdgeschosses mit dem Obergeschoss. Durchbrüche erlauben neue Perspektiven und schaffen interessante Blickbeziehungen.

Ergänzend wird das alte Jurygebäude zu einem Landschulheim umgebaut. Die ehemalige Nutzung wird somit wieder aufgenommen und schafft Übernachtungsmöglichkeiten für beispielsweise Schulklassen. Patios bringen viel Licht in die Schlafräume und schaffen einen qualitativ nutzbaren Außenraum zwischen den Schlafeinheiten.

Dieses architektonische Konzept zielt darauf ab, nicht nur die Infrastruktur zu verbessern, sondern auch eine attraktive Umgebung zu schaffen, die die Regatta zu einem Anziehungspunkt für die Gemeinschaft macht. Durch die Integration von Freizeitmöglichkeiten, einem Museum und modernen Einrichtungen streben wir danach, die Regatta zu einem lebendigen Zentrum für Sport, Kultur und Gemeinschaft zu transformieren.